Die Plasmanitrierung ist ein Verfahren, das eine hohe Oberflächenhärte gewährleistet, was zu einer höheren Verschleiß-, Abrieb- und Korrosionsbeständigkeit führt. Die Plasmanitrierung eignet sich hervorragend, wenn Teile sowohl nitrierte als auch weiche Bereiche aufweisen müssen. Das Detail auf dem Foto zeigt perfekt den Vorteil dieser Behandlung: Trotz seiner harten und abriebfesten Oberfläche ist das Teil nicht bruchanfällig.
Plasmanitrieren – was ist das?
Die Plasmanitrierung ist eine thermochemische Behandlung, die in einer Mischung aus Stickstoff, Wasserstoff und optional einem kohlenstoffhaltigen Gas durchgeführt wird. Der Prozess läuft unter vermindertem Druck ab, wobei zwischen dem Einsatzgut und den Wänden des Ofens eine Spannung angelegt wird.
Was bringt die Plasmanitrierung (was sind die Vorteile)?
Die Plasmanitrierung garantiert eine hohe Oberflächenhärte, wodurch diese widerstandsfähiger gegen Verschleiß, Abrieb und Reibkorrosion ist. Zusätzlich erhöhen die in der Oberflächenzone erzeugten Druckspannungen die Ermüdungsfestigkeit des bearbeiteten Teils.
Welche Beschichtungen unterscheiden wir?
Im Plasmanitrierverfahren werden folgende Methoden angewendet:
- PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition) – besteht darin, dünne Schichten durch physikalische Abscheidung aus der Gasphase aufzutragen. Der Prozess läuft in Beschichtungsanlagen bei einer Temperatur von 200 °C bis 450 °C ab. PVD-Beschichtungen garantieren eine längere Lebensdauer der Schneidwerkzeuge und eine höhere Qualität der bearbeiteten Oberfläche, eine erhöhte thermische und chemische Beständigkeit sowie einen gleichmäßigen Verschleiß der Oberfläche.
- Das PECVD-Verfahren (Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition) ist das Aufbringen von nanodünnen Schichten mit Hilfe von Plasma. Zu den Vorteilen der Verwendung von PECVD-Schutzbeschichtungen gehören unter anderem verbesserte tribologische Eigenschaften sowie eine höhere Verschleißfestigkeit.
- DUPLEX-Behandlung – ein Verfahren, das eine Kombination aus Plasmanitrieren und dem Aufbringen von Schutzbeschichtungen in PECVD-Technologie darstellt. Es wird angewendet, um die Lebensdauer von Bauteilen zu verlängern, durch Nitrieren einen optimalen Untergrund für harte Beschichtungen zu schaffen, die tribologischen Eigenschaften zu verbessern und die Verschleiß- und Temperaturbeständigkeit zu erhöhen.
- DLC (Diamond-Like Carbon) sind diamantähnliche Beschichtungen, die sich durch hohe Härte, geringen Reibungskoeffizienten, höhere Chemikalienbeständigkeit und ästhetische Vorzüge auszeichnen.
- CIMO (Carbon Implanted Metal Oxide) – eine Technologie zur Implantation von Metalloxidschichten mit amorphen Kohlenstoffstrukturen, die die Filtration des Plasmastroms, die Herstellung vollständig kontrollierbarer nanostruktureller Beschichtungen und die Erzielung innovativer physikalisch-chemischer Eigenschaften der Beschichtung ermöglicht.
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